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Konkurrenzdruck: Von der Mindeststeuer bis zur Energiestrategie: Der schleichende Standortverlust der Schweiz

Das Schweizer Wirtschaftsmodell hat sich bewährt. Doch Studien zeigen: Die Erfolgsfaktoren verlieren an Stärke. Und selbst die neutrale Schweiz spürt geopolitische Konflikte stärker.

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Konkurrenzdruck: Von der Mindeststeuer bis zur Energiestrategie: Der schleichende Standortverlust der Schweiz

Die Schweiz hat lange auf ihre Erfolgsformel gesetzt, die auf politische Neutralität und finanzieller Stabilität basierte. Eine gemeinsame Studie von McKinsey und der Swiss-American Chamber of Commerce bestätigte jedoch, dass der Schwellenwert der Standortverlagerungen in der Schweiz zurückgegangen ist, wobei der Anteil von Forschungs- und Entwicklungszentren stieg.

Der Pharmasektor, der traditionell ein wichtiger Teil der nationalen Standortpolitik war, verlor jedoch Anteil an den Standorten. Regulatorische Belastungen, hohe Steuern und Nachhaltigkeitsberichterstattung stellen besondere Herausforderungen für Schweizer Unternehmen dar. Die Einführung der OECD-Mindeststeuer von 15 Prozent auf internationalen Unternehmen ist ebenfalls ein Nachteil.

Die Energiestrategie aus Wasserkraft und Atomstrom ist ebenfalls unvollständig, da Atommeiler in die Jahre gekommen sind und die Wasserkraft kaum noch ausgebaut wird. Geopolitische Risiken werden auch für die Schweiz zu einem Geschäftsfaktor und verändern den Umgang mit Risiken.

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