Altersvorsorge: Wie sich der Riester-Nachfolger für Gutverdiener lohnen kann
In das Altersvorsorgedepot kann mehr eingezahlt werden, als für die Förderung notwendig ist. Im Ruhestand sind dann die Steuersätze niedrig – mitunter werden sie aber teuer bezahlt.
Der neue Altersvorsorgedepot kommt für gutverdiene Personen als attraktiv in Betracht. Er wird ab Januar 2027 dort zur Verfügung stehen, wo die Riester-Rente nicht mehr angeboten wird. Gutverdiener können bis zu 360 Euro pro Euro, der gespart wird, zusätzlich erhalten. Bei Zuwachs von 361 bis 1800 Euro pro Jahr, profitieren sie von 25 Cent pro Euro.
Das bedeutet, dass ein jährlicher Eigenbeitrag von 1800 Euro zu 2340 Euro im Zusammenhang mit staatlicher Förderung führt. Je höher der persönliche Grenzsteuersatz, desto größer die Steuervorteile. Ein Grenzsteuersatz von 42 Prozent, der ab einem Jahreseinkommen von 70.000 Euro gilt, bringt 443 Euro zurück. Angenommen ein 50 Prozent Steuersatz, ist die jährliche Erstattung 630 Euro.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass Sparerinnen und Sparer mehr als den Maximalbetrag für die Förderung einzahlen können. Insgesamt können bis zu zwei Verträge eingegangen werden, in denen jeweils 6840 Euro pro Jahr gesteuerungsneutral eingezahlt werden können.
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