Technikmesse IFA: KI-Boom treibt Preise für Smartphones und Konsolen nach oben
Künstliche Intelligenz verändert den Elektronikmarkt: Verbraucher müssen sich auf steigende Kosten und längere Wartezeiten bei Hightech-Geräten einstellen.
Die Technikmesse IFA zeigt, wie der Boom der Künstlichen Intelligenz die Preise für Smartphones, Notebooks, PCs und Gaming-Ausrüstung nach oben treibt. Die Halbleiterindustrie ändert sich tiefgreifend, da Produktionskapazitäten in die Entwicklung von Hochleistungsrechenzentren verlagert werden. Das führt zu Engpässen bei rechenintensiven Produkten, was zu höheren Preisen und geringerer Auswahl für Verbraucher führt.
Hersteller konzentrieren sich auf nachfragestarke Konfigurationen wie 256 oder 512 Gigabyte Speicher, um den Engpass abzufedern und die Preise anzuheben. Günstige Einstiegsgeräte sind in diesem Szenario kaum mehr verfügbar. Es gibt zwar keinen allgemeinen Lieferstopp, aber bestimmte hochleistungsfähige Konfigurationen werden teurer und mit längeren Wartezeiten angeboten.
Der Markt für Kühl- und Klimaanlagen wird auch von wärmeren Wintern geprägt, wobei der Verkauf von mobilen Klimaanlagen im Juni im Vergleich zum Vorjahr um 122 Prozent gestiegen ist. Auf der Innovationsbühne der Messe wird der Trend zu personalisierter Gesundheitsvorsorge deutlich, wobei der Markt für Wearables im ersten Halbjahr um fast 1,8 Millionen Geräte wuchs.
Smarte Ringe sind besonders dynamisch gewachsen und halten sich als elegante Alternative zur klassischen Smartwatch.
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