Iran-Krieg: Erneute Angriffe zwischen USA und Iran erschweren Diplomatie
Nach neuen Angriffen zwischen den USA und Iran geraten diplomatische Initiativen wieder in den Hintergrund. Ein brisanter Bericht macht ein geheimes Projekt zwischen Russland und dem Iran öffentlich.
Gegenseitige militärische Angriffe zwischen den USA und Iran haben diplomatische Bemühungen vergangener Woche in den Hintergrund gedrängt. USA-Militäre angaben, ihre Angriffe auf iranische militärische Einrichtungen in der Nacht stattgefunden zu haben. Iran reagierte mit Raketen- und Drohnenangriffen auf US-Ziele in Irak, Jordanien, Kuwait und Bahrain. Der Konflikt spielt sich vor allem in der Straße von Hormus und den iranischen Südprovinzen aus.
Mindestens 19 iranische Personen kamen bei den Luftangriffen ums Leben, darunter drei Mitglieder einer paramilitärischen Einheit auf der Insel Lawan und sieben Soldaten der Revolutionsgarden-Luftstreitkräfte in Kermanschah. Ein Gebäude einer Hochzeitsfeier auf Sirik wurde ebenfalls getroffen, bei dem fünf Menschen, darunter ein Kind, umkamen. In der iranischen Industrieprovinz Chusestan meldeten Behörden sieben Todesopfer.
Iranische Öltanker kamen in der Straße von Hormus auf Seeminen an und Explosionen und Brände zwangen die Besatzungen, die Schiffe zu verlassen. Der Iran drohe Strafmaßnahmen gegen Reedereien, die illegale Routen nutzen, teilten iranische Medien. Zweite Explosionsfälle ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Die Straße von Hormus bleibt ein zentraler Streitpunkt zwischen Washington und Teheran.
Iran fordert Zugeständnisse der US-Regierung, während Trump einen "Wirtschaftskrieg" gegen Teheran führen möchte. Experten sind skeptisch, ob Trump den Konflikt militärisch lösen kann, da die Erweiterung seiner Fähigkeiten Irans möglicherweise nicht vollständig beseitigen kann.
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