Misslungener Anschlagsversuch: Bundesregierung: Russland für Drohnen-Angriff verantwortlich
Wer hat die Sprengstoff-Drohne auf den Leipziger Flughafen manövriert? Fast einem Monat nach dem Vorfall gibt die Bundesregierung eine Antwort - und zieht Konsequenzen.
Die Bundesregierung hat den gescheiterten Anschlag mit einer Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle mit Russland in Verbindung gebracht. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) verkündete, dass "Russland den hybriden Angriff in Leipzig vom 4. August zu verantworten hat". Die Regierung hat eine Reihe von Maßnahmen zur Vergeltung angekündigt, darunter die Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn und die Kündigung des Vertrags über das Russische Haus in Berlin.
Weitere Personen sollen auf EU-Sanktionen listen gesetzt werden und die Einreisekontrolle für russische Staatsangehörige wird verschärft. Der Druck auf die "russische Schattenflotte" wird erhöht und weitere Maßnahmen im Nachrichtendienstbereich ergriffen. Die russische Regierung reagiert mit harten Antworten, darunter der Einberufung des russischen Botschafters.
Die Nato begrüßt die von Deutschland geplanten Maßnahmen und steht nach dem russischen hybriden Angriff in voller Solidarität. Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Einstufung als "Angriff" anerkannt und zugesichert, dass Deutschland "kürzlich" eine harte Reaktion ergreifen werde.
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