Volkswagen: 100.000 Jobs weg? Warum das VW-Horrorszenario unwahrscheinlicher wird
VW steht vor einer Schicksalswoche: Konzernspitze, Betriebsrat und Politik treffen aufeinander. Die Fronten sind verhärtet, doch für die Beschäftigten gibt es trotzdem positive Signale.
Im Machtkampf um Volkswagen's nächstes Sanierungspaket, bevor einer wichtigen Aufsichtsratssitzung, ist keine Einigung auf ein Gesamtpaket zu verzeichnen, berichten Insider dem Handelsblatt. Das bisher kursierende Szenario von mehr als 100.000 Arbeitsplätzen, die in Deutschland in diesem Jahrzehnt wegfallen, wird als unwahrscheinlicher erscheinen, wie Konzernchef Oliver Blume kürzlich in deutschen Werken hervorgehoben hat.
Der Vorstand wird nun als "zerrissen" beschrieben, wobei sich Lager Blume für maximalen Einschnitten und ein anderes Lager um Kompromisse bemüht. Die Spannungen um den Vorstand und seine Entscheidungsgremien steigen. Am 4. September tagt zunächst das Präsidium des Aufsichtsrats von VW, gefolgt von einer Beratung über Blumes Zukunftsplan für die gesamte Gruppe.
Konkret sind drei Entscheidungsvorschläge im Konkurrenzkampf, von Vorstand, Arbeitnehmerseite und Land Niedersachsen. Besonders heikel sind die Ausgründung der VW-Kernmarke und Komponentengeschäfts sowie die geplante Neustrukturierung der Gesetzgebung. Volkswagen versagt dem Gesetz eine Sperrminorität und Vetorechte. Die Zukunft vieler Standorte und des Audi-Standorts Neckarsulm bleibt im Raum stehen.
Trotz der Fronten ist bei den Stellenabbau-Plänen ein merkwürdiger Wandel zu verzeichnen, wobei Blume die Annahme eingrenzte, dass nur etwa die Hälfte, 25.000 Arbeitsplätze, aus Deutschland abziehen würden.
Written by urgent.news from Handelsblatt's reporting — not their text. Machine-written — may contain errors; check the original before relying on it.