Russischer Angriffskrieg: Raketen auf Kiewer Vorort während Wadephul-Besuch
Der Ukraine fehlen die Mittel, um russische Angriffe mit ballistischen Raketen abzuwehren. Der deutsche Außenminister bekommt während seines Besuchs in Kiew einen unmittelbaren Eindruck davon.
Während Johann Wadephul, der Außenminister Deutschlands, seinen Besuch in Kiew besuchte, wurde der Vorort Boryspil, in der Nähe des internationalen Flughafens, von Russland mit ballistischen Raketen angegriffen. Der Angriff forderte mindestens zwei Opfer, darunter ein Kind. Während des Veteranentreffens, dem Wadephul beiwohnte, auslöste Luftalarm in der Stadt, der jedoch nicht zum Erliegen brachte.
Der deutsche Politiker äußerte seine Besorgnis über den Mangel an Mitteln der Ukraine, um gegen diese Art von Angriffen zu schützen. Er betonte die Dringlichkeit zusätzlicher Patriot-Abwehrraketen aus den USA, die bisher nicht geliefert wurden. Wadephul setzte seine Anstrengungen fort, Bündnispartner zu überzeugen, Patriots zu liefern, und rief Bundeswehrchef Boris Pistorius, um die Bestände noch einmal zu prüfen.
Der unabhängigkeitstag der Ukraine bot Wadephul eine Gelegenheit, solidarisch zu sein und seine Unterstützung für das Land zu signalisieren. Er warnte, dass Russland zivile Opfer und die Zerstörung der Energieinfrastruktur plant, um den Willen der Ukrainer zu brechen.
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