ADAC-Auswertung: Es gibt kaum noch Neuwagen unter 20.000 Euro
Einstiegsmodelle werden gestrichen, andere werden teurer. Eine neue Auswertung zeigt: Die Zahl der günstigen Neuwagen ist deutlich zurückgegangen. Dafür gibt es mehrere Gründe.
Neuwagen unter 20.000 Euro werden auf dem deutschen Markt immer seltener, zufolge einer Auswertung des ADAC. Aktuell bieten große Marken noch 16 Modelle unterhalb dieser Preisgrenze an, verglichen mit 35 Modelle im Jahr 2021. Keines der günstigen Fahrzeuge stammt aus Deutschland oder Japan. Fünf Jahre zuvor gab es noch fünf deutsche Autos für weniger als 20.000 Euro.
Der günstigste deutscher Wagen ist derzeit der VW Polo, dessen Basisversion im August 2026 knapp über der Schwelle mit 20.380 Euro zu haben ist. Auch am unteren Ende der Preisskala sind die Niveaus nach oben verschoben. Vor fünf Jahren waren drei Neuwagen für etwa 10.000 Euro erhältlich, während das aktuelle günstigste Modell, der Dacia Sandero, 13.590 Euro kostet.
Der rumänische Kleinwagen ist seit Jahren konstant das preisgünstigste Modell in Deutschland, wobei die Preisliste startete bei 8.500 Euro bei der Markteinführung 2021. Auf dem Elektroauto-Markt gab es noch keine batterieelektrischen Autos vor fünf Jahren, aber bereits drei werden in diesem Jahr für unter 20.000 Euro angeboten: Dacia Spring, Leapmotor T03 und Renault Twingo.
Der ADAC vermutet höhere Kosten entlang der Wertschöpfungskette sowie zusätzliche Gesetzesvorgaben oder Kundenerwartungen für die Anstieg des insgesamt gestiegenen Preisniveaus.
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