Rente: Bis zu 393.000 Euro extra möglich: Diese Zahlen zeigen, wie viel Kapitalrente Sie bekommen könnten
2028 soll die Kapitalrente starten. Das Handelsblatt hat für vier Altersgruppen mit verschiedenen Szenarien berechnet, wie viel Geld sich mit der Zusatzrente ansparen lässt.
Die Bundesregierung plant, ihr Rentenpaket bis Ende des Jahres dem Bundestag vorzulegen, mit einer kapitalgedeckten Zusatzrente, die ab 2028 starten könnte. Wie viel Geld kann Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dadurch sparen? Der Handelsblatt präsentiert dies für verschiedene Altersgruppen und Renditen, und erklärt, wie die Zusatzrente helfen könnte, das Rentenniveau zu stabilisieren. Die Analyse zeigt auch, wie lange das Geld reichen würde, wenn Beschäftigte dies 1000 Euro pro Monat ausschöpfen.
Die Auswirkungen von Kapitalrente sind größer, desto länger man sich anspart. Insbesondere junge Arbeitnehmer könnten deutlich profitieren. Beschäftigte und Arbeitgeber zahlen erst ab dem vierten Jahr zwei Prozent des Bruttogehalts als Zusatzrente ein. Der Zinseszinseffekt ist bei längeren Sparphasen besonders stark. Bei 10 Jahren, mit einer Rendite von 5 Prozent, würden Arbeitnehmer und Arbeitgeber insgesamt zwei volle Monatsgehälter in die Kapitalrente einzahlen, und das Kapital wäre dann 2,5 Monatsgehälter.
Bei 30 Jahren Sparphase zahlen Arbeitgeber und Beschäftigte knapp sieben Monatsgehälter ein, aber dieser Betrag verdoppelt sich durch den Zinseszinseffekt auf 14,5 Monatsgehälter.
Das Handelsblatt hat für vier Altersgruppen die mögliche Kapitalrente berechnet, unter der Annahme eines Jahresgehalts, das jährlich um zwei Prozent steigt. Ein 60-Jähriger könnte bis zum Rentenbeginn zwischen 12.800 und 14.000 Euro ansparen. Personen, die 2028 50 Jahre alt werden, könnten zwischen 46.800 und 64.500 Euro sparen, je nach Renditeszenario.
Diese Renditezahlen sind keine Garantien, aber sie können als Vergleich dienen. Schwedens staatlicher Pensionsfonds AP7 hatte seit 2000 durchschnittlich eine Rendite von elf Prozent pro Jahr.
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