Regierungsflüge: Panne bei „Afrika-Training“ der Luftwaffe macht Wirbel
Eine Regierungsmaschine bekommt über dem Indischen Ozean technische Probleme und landet auf den Seychellen. Der Stopp im Urlaubsparadies findet unerwartet große Aufmerksamkeit und wirft Fragen auf.
Die Regierungsmaschine der Luftwaffe, die auf den Seychellen gestrandet ist, soll ihren Heimflug erst in einigen Tagen antreten. Der Start ist nun für Freitag geplant, aber Ersatzteile für die Reparatur sind bereits dort auf der Insel im Indischen Ozean. Die Panne gab es bei einem Trainingsflug von Ägypten zur französischen Insel Réunion, wo die Maschine wegen technischer Probleme zwischengelandet war.
Ein französisches A400M-Transportflugzeug brachte Material mit, darunter eine Hydraulikpumpe, um die Reparatur durchzuführen. Allerdings hat das Training in den Seychellen Fragen aufgeworfen, nachdem der AfD-Bundestagsabgeordnete Malte Kaufmann ein Foto der Maschine veröffentlicht hatte. Das Verteidigungsministerium sagt, dass es sich um einen so genannten "Afrika-Training" handelte, bei dem Verfahren für das Fliegen über unkontrolliertem Luftraum geübt wurden, insbesondere Anflugverfahren und der Flugbetrieb unter besonderen klimatischen Bedingungen.
Die Crew hatte einen Langstreckenflug vor, der von der Ostküste Afrikas quer durch den Kontinent bis zur Westküste führen sollte und dann zurück nach Europa.
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