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Leistungsfähigkeit: Warum Firmen ihre Mitarbeiter ausschlafen lassen sollten

Die innere Uhr wirkt sich maßgeblich auf die Produktivität aus. Trotzdem arbeiten viele gegen ihren eigenen Rhythmus. Wie lässt sich das verhindern?

Leistungsfähigkeit: Warum Firmen ihre Mitarbeiter ausschlafen lassen sollten

In der deutschen Arbeitswelt gibt es keine gesetzliche Kernarbeitszeit, aber die meisten Menschen arbeiten zwischen neun und siebzehn Uhr – oftmals gegen ihren eigenen biologischen Rhythmus. Jeder hat eine innere Uhr, die Schlaf-Wach-Rhythmus, Stimmung und Stoffwechsel steuert. Ihre Leistungsfähigkeit hängt vom Ausrichten der Arbeitszeit auf diesen Rhythmus ab.

Wissenschaftler zeigen, dass eine Übereinstimmung zwischen Arbeitszeit und der inneren Uhr optimale Ergebnisse bringt. Früh- und Spätaufsteher, auch Lerchen und Eulen genannt, unterscheiden sich in ihrer Genetik, Alter und Lichtumgebung. Forschung zeigt, dass etwa 20 Prozent der Menschen Lerchen sind, während die restlichen 80 Prozent Spätaufsteher sind.

Dies führt zu einem sozialen Jetlag, wenn die biologische und soziale Zeitzone nicht übereinstimmen. Eine schlechte Schlafqualität, die durch einen Social Jetlag verursacht wird, kann zu Übergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und mentalen Problemen führen. Gut schlafende Mitarbeiter, die ihren inneren Rhythmus respektieren, sind produktiver, kreativer und treffen bessere Entscheidungen.

Unternehmen sollten Chronotypen erkennen und Zeitfenster nutzen, um Konzentration und Produktivität zu maximieren.

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