Finanzamt: Neue Kryptoregeln – Wer seine Steuernummer nicht angibt, riskiert 50.000 Euro Bußgeld
Ab 2026 müssen Kryptobörsen neue Transparenzvorschriften einhalten. Was das Finanzamt künftig über Kryptobesitzer weiß und wo noch anonyme Geschäfte möglich sind.
Die Finanzbehörden in Deutschland werden kryptowirtschaftliche Transaktionen von Kryptobörsen verpflichtet ausweisen. Seit 2026 sind Kryptoanbieter verpflichtet, Transaktionsdaten und Steueridentifikationsnummern ihrer Nutzer an die Steuerbehörden weiterzuleiten. Das bedeutet, dass Kryptoanbieter, die in Deutschland tätig sind oder hier mit deutschen Nutzern handeln, nun der Steuerbehörde Informationen über ihre Nutzer und Transaktionsdaten melden müssen.
Anbieter wie Bison, Bitpanda, Kraken, Binance oder Coinbase fallen in diese Kategorie. Wenn Nutzer ihre Steueridentifikationsnummer nicht angeben, riskieren sie einen Bußgeldbetrag von bis zu 50.000 Euro. Ebenso drohen Bußgelder, wenn Anbieter falsche oder unvollständige Informationen angeben. Die gemeldeten Daten geben den Finanzämtern Hinweise, um Kryptohandelnde genauer zu überwachen und verdächtige Aktivitäten zu untersuchen.
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