Die Dürre zwingt Bio-Bauern zu einer radikalen Massnahme: Ihre Kühe dürfen jetzt auch Nicht-Bio-Futter fressen
Bio Suisse muss vor der Dürre kapitulieren. Der Präsident Urs Brändli ruft zu einem nationalen Krisenstab auf. Leidet nun die Glaubwürdigkeit einer der strengsten Bio-Organisationen der Welt?
Schweizer Bio-Bauern sehen sich einer schweren Dürre gegenüber, die ihre Metropole in ein landschaftlich verödes Land verwandelt. Die Glaubwürdigkeit einer der strengsten Bio-Organisationen der Welt wird gefährdet. Bio Suisse, der führenden Schweizer Bio-Organisation, hat eine Ausnahmeregelung erlassen, die es den Bauern erlaubt, bis zu 50 Prozent konventionelles Futter zu verwenden.
Bis zu 20 Prozent konventionelles Futter darf auch eingeführt werden. Bis Mittwochabend hat der Verband 555 Anträge auf Ausnahmeregelung genehmigt. Der Präsident von Bio Suisse, Urs Brändli, ist überzeugt, dass die Glaubwürdigkeit der Organisation nicht leiden wird. Die Schweizer Bio-Bauern sind Überzeugungstäter und verlieren keine Zeit, eine nachhaltige Zukunft zu sichern.
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