Der Unruhestifter von Cologny: Warum das WEF trotz Millionenzahlung nicht von seinem Gründer loskommt
Klaus Schwab versprach gegen eine hohe Abfindung, sich beim WEF nicht mehr einzumischen. Und hielt sich nicht daran. Jetzt spricht ihm der Bund seine Rechte als Stiftungsgründer ab.
Im Genfersee legt sich ein Drama im Verlauf des World Economic Forum (WEF) in Cologny ein. Klaus Schwab, der Gründer, hat trotz einer Millionenfremdschaft weiterhin großen Einfluss auf das Stiftungsgremium. Die Eidgenössische Stiftungsaufsicht (ESA) schlägt nun vor, den Grundsatz des Stiftungsrats zu ändern, um die Entscheidungsfindung zu verbessern.
Die Mehrheit der Stifter ist jedoch gegen diese Reform und Schwab wehrt sich entschieden. Er argumentiert, dass die Veränderungen den einzigartigen Charakter des WEF gefährden würden und startete damit Rechtsdistanz. Die Behörde allerdings ist der Ansicht, dass Schwab diese Rechte als Gründer verloren hat. Das bedeutet, dass Schwab zwar weiterhin persönliche Verbindungen im Stiftungsrat hat, seine Fähigkeit zur Einflussnahme jedoch wesentlich eingeschränkt ist.
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