Emissionshandel: Grüne: Reiche zerstört Geschäftsmodelle der Zukunft
Die EU-Kommission will ein zentrales Klimaschutz-Instrument abschwächen. Wirtschaftsministerin Reiche findet das prinzipiell richtig. Ein riskanter Kurs, meinen die Grünen.
Die Grünen kritisieren Wirtschaftsministerin Katherina Reiche dafür, dass sie Unternehmen beim Klimaschutz hindert. "Sie zerstört Geschäftsmodelle der Zukunft", sagte Fraktionsvize Andreas Audretsch. Reiche unterstützt im Prinzip EU-Vorschläge zur Begrenzung des Emissionshandels. Große Unternehmen wie Salzgitter AG, Heidelberg Materials, Saarstahl, SAP und andere befürworteten bereits einen starken Emissionshandel, da sie in neue Technologien investieren und die neuen Märkte erobern wollen.
Allerdings kritisiert der Grünen-Politiker, dass die Ministerin diese Unternehmen durch härtere Regelungen im Emissionshandel blockiert. Der Emissionshandel ist ein zentrales Instrument für die EU auf dem Weg zur Klimaneutralität 2050. Unternehmen müssen bei der Emission von klimaschädlichen Gasen wie CO2 nachweisen und können danach rechtsverbindlich handeln, um ihre Emissionen einzusparen.
Die Anzahl der Zertifikate nimmt über Jahre langsam ab, um effizient Klimaschutz zu erreichen. Die EU-Kommission schlägt vor, dass die Reduktion der Zertifikate langsamer erfolgen soll als bisher geplant.
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