Führung und KI: „So einen Abbau hat es in der deutschen Wirtschaft noch nie gegeben“: Das Ende des Managers als Massenberuf
Überall im Land bauen Unternehmen historisch gewachsene Strukturen ab. Das trifft zunehmend gut bezahlte Führungskräfte. Experten warnen: „Das eigentliche Erdbeben kommt erst.“
Am 9. Juli trafen sich Oliver Blume, Chef des Volkswagen-Konzerns, mit rund 300 seiner Topmanager in München. Das Debian war der Umbau des Unternehmens, wobei konzernweit über 5000 Führungspositionen abgebaut werden sollen bis zum Jahrende Endes. Volkswagen plant, die bisherige hierarchische Struktur zu verschlanken, indem es das mittlere Management reduziert und ein neues Levelsystem einführt, das Rückstufungen zulässt.
Mit weniger Manager für mehr Mitarbeiter sollen die Verantwortlichkeiten neu verteilt werden, was zu einer erhöhten Arbeitslast und Einsamkeit an der Spitze führt. Dies ist nicht der erste Fall in der deutschen Wirtschaft, in dem Massenabbau von Managementpositionen stattfindet, wie Volkswagen, Deutsche Bahn, BMW und Bayer zeigen.
Die Psychologin Christine Altstötter-Gleich erklärte in einem exklusiven Interview, wie sich Führungskräfte mit Jobverlust und beruflichen Rückschlägen auseinandersetzen müssen und warum Kündigungen oft den Selbstwert angehen.
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