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Migration: EU-Innenminister ziehen Lehren aus Ceuta-Krise

Jetzt wieder geeint? Die Migrationskrise in Ceuta mit mehr als 70 Toten entfacht einen heftigen Streit zwischen den EU-Staaten. Die Innenminister sprechen sich aus und haben Ideen für die Zukunft.

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Migration: EU-Innenminister ziehen Lehren aus Ceuta-Krise

Die EU-Staaten wollen nach der Ceuta-Migrationskrise geschlossener zusammenstehen und Social Media als Frühwarnsystem besser nutzen. Krisenfunde könnten durch schnellere Koordinierung und kohärentere Kommunikation gestärkt werden. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt nahm an einer Videokonferenz teil. Letzte Woche hatten rund 72.000 Menschen von Marokko aus die spanische Exklave erreicht, von denen etwa 70.000 wieder nach Marokko zurückgekehrt sind.

Die Todesopfer stiegen auf 75. Die Krise löste einen Streit zwischen den EU-Ländern aus, wobei Spanien für ihre Migrationspolitik kritisiert wurde. Die EU-Innenminister würdigten das schnelle Vorgehen der spanischen Behörden. Die EU-Kommission hatte die Zusammenarbeit gewünscht, um das EU-Migrationssystem zu schützen. Die Kommissar Magnus Brunner stellte fest, dass Europa die Bewährungsprobe bestanden habe.

Soziale Medien spielten eine wichtige Rolle, da viele Migranten über Videos und Nachrichten glaubten, in Ceuta Unterkünfte zu finden. Die EU plant, soziale Medien intensiver zu beobachten, um zukünftig bessere Vorbereitungen zu treffen.

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