Künstliche Intelligenz: KI-Kennzeichnungspflicht startet – das sind die Fallstricke
Ab Sonntag gelten in der EU neue Transparenzregeln für KI: Unternehmen müssen Chatbots sowie KI-generierte Texte, Videos und Bilder kennzeichnen. Bei Verstößen drohen empfindliche Strafen.
Am Sonntag tritt die nächste Etappe der europäischen Künstlichen Intelligenz-Verordnung (AI Act) in Kraft. Unternehmen müssen nun KI-Assistenten, Videos, Bilder und Texte klar kennzeichnen, die mit Künstlicher Intelligenz erstellt oder überarbeitet wurden. Verstöße gegen diese Transparenzpflichten können mit hohen Bußgeldern geahndet werden.
"Mit dem Beginn der Umsetzung machen wir einen wichtigen Schritt hin zu einer KI, die Menschen und Unternehmen verstehen und der sie vertrauen können", sagte EU-Vizepräsidentin Henna Virkkunen am Freitag. Im Laufe der kommenden Wochen werden Nutzer wie „KI“ oder „KI-generiert“ auf Unternehmenswebseiten und bei digitalen Assistenten antreffen.
Der EU-Motor ist es, Täuschungen zu verhindern und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz für Nutzer nachvollziehbarer zu machen. Allerdings könnten in der Praxis zahlreiche Auslegungsfragen entstehen, angesichts einer klaren Vorgabe.
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