Innovationen: Unternehmen investieren erstmals weniger in neue Produkte und Verfahren
Seit 2008 erheben Industrie- und Handelskammern, wie ihre Mitglieder forschen und entwickeln. Die Lage ist derzeit schlecht. Auch Chemie und Pharma klagen. Ob eine Patentbox Schwung bringt?
Deutsch Unternehmen investieren erstmals weniger in neue Produkte und Verfahren, wie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in seinem Innovationsreport zeigt. Der Bericht berichtet, dass die Anzahl der Unternehmen, die ihre Aktivitäten reduzieren wollen, im Vergleich zum Vorjahr um mehr als das Doppelte gestiegen ist.
Denn 38 Prozent der Unternehmen wollten im Jahr 2023 ihre Forschung und Entwicklung investieren, das Jahr 2024 nur noch 25 Prozent. Wichtige Faktoren für diese Rückgang waren geringere Anwerbung ausländischer Fachkräfte, sinkende Bedeutung der Mitarbeiterqualifizierung und weniger Kooperationsprojekte mit Kunden, Lieferanten und anderen Unternehmen.
Betriebe konzentrieren sich zunehmend auf ihr Kerngeschäft und verachten Innovative Projekte. Insider aus der Chemie- und Pharma-Branche führten eine unzureichende steuerliche Forschungsförderung als Grund für die geringen Investitionen an. Der DIHK hat die Behauptung, Eigen- und Fremdkapital bei Investitionen in Forschung und Entwicklung gleich zu behandeln, aufgestellt.
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