Rüstung: Wie Armin Papperger bei Rheinmetall an seine Grenzen stößt
Risse im Rüstungswunder von Düsseldorf: Die Wachstumsgeschichte von Rheinmetall bekommt Kratzer. Im Mittelpunkt der Kritik steht Konzernchef Armin Papperger. Hat er sich überschätzt?
Rüstungsindustrie führender Chef Armin Papperger kämpft gegen seine Grenzen – bis hin zu 24-Stunden-Schutz auf Messeständen. Der Rheinmetall-Chef muss sich in diesen Tagen schnell bewegen, und es ist Juni in Paris. Er muss vorbeischauen auf dem kroatischen Stand der Messe Eurosatory.
Papperger wurde mit seinem Assistenten Jens Plötner überzogen, der wahrte: "Alle gewartet". Der Chef beschloss, schnell rüberzulaufen – nur ein paar Meter. Plötner beachtete, wie Papperger vor der Messe ein schwarz gekleideter Mann mit einem Knopf im Ohr aufhielt, sein Personenschutz.
Der Chef hörte: "Wir müssen das Auto nehmen". Er warf kurz einen Blick zurück: "Eigentlich jetzt?". Doch Papperger merkte schnell, dass eine Diskussion nutzlos wäre. Er begab sich in die gepanzerte Limousine, die ihn zum kroatischen Stand brachte – nicht einmal 500 Meter entfernt.
Nach bekannt gewordenen russischen Anschlagsplänen gegen den Rheinmetall-Chef, wird Armin Papperger 24-Stunden-Schutz genießen. Es sei denn, er wäre zu Hause oder unterwegs.
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