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Immobilien: Warum Büro-Vermieter plötzlich gerne für Modernisierungen mitzahlen

Leere Schreibtische verändern den Markt: Statt auszuziehen, modernisieren Firmen Büros und beteiligen Vermieter an den Kosten. Experten zeigen, dass der Zeitpunkt zum Verhandeln günstig ist.

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Immobilien: Warum Büro-Vermieter plötzlich gerne für Modernisierungen mitzahlen

Immer mehr Immobilienverwalter sagen Ja zu Kosten für Modernisierungen ihrer Büroimmobilien, angeführt von der Deutschen Bank. Als Reaktion auf den Ukrainekrieg musste die Bank ihre Technologiezentren in Sankt Petersburg und Moskau schließen und bewilligte den Umzug von Hunderten Spezialisten in die deutsche Hauptstadt. Anstatt neue Flächen zu mieten, transformierten die Verantwortlichen statt dessen einen bestehenden Standort binnen eines Jahres – bei laufendem Betrieb.

Dies gilt lange als Notlösung für Immobilienverwalter, die ihre Immobilien privat erhalten wollten, aber die Dynamik hat sich geändert. Karim El-Ishmawi, Chef des Architekturbüros Kinzo, meint, dass Umbauten bei Belegung immer häufiger zum Standard werden. Die Gründe dafür lauten zwei: Nachfrageschock aufgrund des Büromarktes, der sich mit der Pandemie auf rund ein Drittel reduziert hat, und die zunehmende Nutzung von Homeoffice und Videokonferenzen.

Diese Veränderungen erfordern qualitativ hochwertige Arbeitsplätze, die Interaktion und höhere Aufenthaltsqualität fördern. Eigentümer nutzen diese Gelegenheit, ihre Gebäude modernisieren und höherwertige Flächen anbieten, um ihre bestehenden Mieter zu halten und verhandeln Verlängerung von Mietverträgen oder Evenues. Vertragspartner verhandeln nun über Incentives, die sich in Zuschüssen für Gebäudetechnik, Allgemeinflächen oder sogar bis zu 20 Prozent der Grundmiete in Form von mietfreien Zeiten während der Umbaumaßnahmen handeln. Die Größe dieser Anreize hängt jedoch von der Lage und dem Zustand der Immobilie ab.

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