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Technikgeschichte: „.de“ wird 40: Deutschlands digitale Adresse im Wandel

Für „shopping.de“ wurden fast zwei Millionen Euro gezahlt, heute gibt es mehr als 18 Millionen .de-Domains. Doch Apps und KI verändern, wie wir Adressen im Netz nutzen.

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Technikgeschichte: „.de“ wird 40: Deutschlands digitale Adresse im Wandel

Am 5. November wird die deutsche Domainendung „.de“ 40 Jahre alt. Mit über 18 Millionen registrierten Domains zählt sie zu den größten Länderendungen der Welt und bewältigt täglich rund 3,5 Milliarden Nameservice-Anfragen. Die Verwaltung von „.de“ liegt bei DENIC eG, einer genossenschaftlich organisierten Registrierungsstelle, die auf den Universität Dortmund um 1988 überging.

Nach Akademienzeiten entdeckten Geschäftemacher die Wert dieser digitalen Adressen und führen heute einen florierenden Zweitmarkt für topadressen. Der Preis für kurze, einprägsame Begriffe kann sich auf Hunderttausende Euro belaufen, wie z.B. der Verkauf von „ferienhaus.de“ für 357.000 Euro. Der Markt hat sich seit den boomigen Zeiten 2007 und 2008 allerdings abgekühlt.

Neueste geopolitische Hype um „.si“ verdeutlichte dennoch die Anziehungskraft von Top-Level-Domains. Pünktlich zum Jubiläum verzeichnet die Nameinfrastruktur eine neue Runde generischer Endungen, bei denen auch prominente Namen wie „.taylorswift“ in Betracht kommen. Dennoch ist die technologische Landschaft im Wandel, mit App-Ökosystemen und KI-Assistenten, die die Rolle klassischer Domainadressen hinter sich lassen.

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