Regierung in Bayern: Bayerische Politik nach Aiwangers Tod in Schockstarre
Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger ist völlig überraschend gestorben. Sein plötzlicher Tod löst über Bayern Grenzen hinaus Bestürzung aus - und wirft die Frage auf, wie es nun politisch weitergeht.
Der unerwartete Tod des Freien Wähler-Chefs und Wirtschaftsministers Hubert Aiwanger hat die bayerische Landespolitik in Schock gestürzt. Neben den Freien Wählern und ihren CSU-Koalitionspartnern haben auch die oppositionellen Parteien bestürzte Reaktionen auf den Tod des 55-jährigen Vize-Ministerpräsidenten gezeigt. Die genaue Situation in den Parteien und der Regierung bleibt noch unklar.
In Berlin, wo Aiwanger am Mittwoch in einem Hotelzimmer gestorben war, hat die Berliner Staatsanwaltschaft ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet, ohne jedoch die genaue Todesursache festzustellen. Der Freien Wähler hat nun einen neuen Landes- und Bundesvorsitzenden benötigt, als Landeschef war Aiwanger erst vor einem Jahr wiedergewählt worden.
Der Staatssekretär Tobias Gotthardt wird in der Freien Wähler-Administration die Amtsgeschäfte übernehmen, falls der bundesweite Parteitag am 14. November stattfinden kann. Jauchzungen über die politische Zukunft des Freien Wähler-Parteien wurden in Bayern und darüber hinaus zum Ausdruck gebracht.
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