Dekor als Chefsache: Trump erklärt goldverziertes Oval Office zum Nationaldenkmal
Donald Trump hat die Wände im Oval Office mit Goldornamenten gefüllt. Nach Spott von Barack Obama will er es nun schwieriger machen, das Präsidenten-Arbeitszimmer umzubauen.
US-Präsident Donald Trump hat das weitläufig goldverzierte Oval Office zum Nationaldenkmal erklärt. Dieser Schritt soll es zukünftigen Präsidenten "theoretisch unmöglich" machen, das Arbeitszimmer ohne Zustimmung des Parlaments grundlegend umzubauen oder zu verändern. Trump unterzeichnete eine entsprechende Anordnung im Weißen Haus und stellte fest, dass auch das angrenzende Kabinetts-Sitzungssaal den Denkmalstatus erhalten soll.
Das Oval Office ist das berühmte Präsidenten-Arbeitszimmer im Weißen Haus, das in den letzten Jahrzehnten in vielen Fotos abgebildet wurde und dessen Inneneinrichtung die Innenausstattung jedes Präsidenten widerspiegelte. Trump gestaltete das Raum besonders im zweiten Amtszeit und fügte vor allem zahlreiche Goldornamente an den Wänden hinzu.
Die Anordnung soll die erhebliche Veränderung der "wesentlichen architektonischen Elemente" des Oval Office und des Kabinetts-Sitzungssaals erschweren. Die Renovierung des Arbeitszimmers war in der Vergangenheit häufig Gegenstand von Kritik, darunter von ehemaligem Präsident Barack Obama, der den Luxus als zu überladen und nachahmbar für einen Hausbau oder Inneneinrichtungsspezialisten charakterisierte.
Trump hat bereits vor und nach den US-Parlamentswahlen öffentliche Auftritte gehalten und sich auf seine Architekturprojekte konzentriert, unter anderem den Bau eines Triumphbogens und die Sanierung eines historischen Golfplatzes in Washington.
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