Zwischenwahlen in den USA: Lame duck? Was Trumps Wahlpleite für die Wirtschaft bedeutet
Bei den US-Kongresswahlen erobern die Demokraten beide Parlamentskammern und können Donald Trump künftig das Regieren erschweren. Das dürfte Folgen bis nach Deutschland haben.
Die Zwischenwahlen in den USA haben die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus und im Senat erlangt. Dieser deutliche Sieg könnte Auswirkungen auf die Wirtschaft in den USA und Deutschland sowie auf Autofahrer und Anleger haben. Die Zollpolitik von Donald Trump, die Firmen in Deutschland belastet, könnte nun weniger von Trump betrieben werden, da er sich nun als "lame duck", eine leise Entität, sieht. Ökonomen erwarten keine Besserung nach der Wahlniederlage und könnten die USA mehr auf die Außenpolitik konzentrieren, wobei Zölle und Handelskonflikte wieder stärker in den Vordergrund rücken könnten.
Trotz der demokratischen Mehrheit im Senat und Repräsentantenhaus ist es äußerst unwahrscheinlich, dass es zu einer grundlegenden Rückkehr der USA zum Freihandel kommt. Die US-Wirtschaft wird 2028 mit einem Wachstum von rund 1,5 Prozent beeinträchtigt, was den Beitrag der USA zum globalen Wirtschaftswachstum verringern wird. Die Öl- und Spritpreise haben bei der Wahlniederlage eine entscheidende Rolle gespielt, da der Iran-Krieg zu höheren Spritpreisen geführt hat.
Es wird erwartet, dass die USA nach einer möglichen letzten Bombardierungsrunde ein Abkommen mit Iran abschließen und damit die Ölpreise sinken. Diese Preissenkung könnte den Dollar schwächen und die Renditen bei US-Staatsanleihen senken. Für Anleger könnte die erste Börsenreaktion leichte Verluste bei Tech-Aktien bringen, es sei jedoch nicht unbedingt eine deutliche Veränderung in der Börse zu erwarten.
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