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Private Krankenversicherung: Höhere Beiträge für Privatversicherte: So stark unterscheiden sich die Kosten bei den Anbietern

Millionen Privatversicherte müssen sich auf höhere Beiträge einstellen. Wie stark die Kosten steigen, unterscheidet sich je nach Anbieter erheblich.

Private Krankenversicherung: Höhere Beiträge für Privatversicherte: So stark unterscheiden sich die Kosten bei den Anbietern

Im kommenden Jahr werden sich die Kosten für Privatkrankenversicherungen in Deutschland wahrscheinlich erhöhen. Laut dem Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) müssen rund 53 Prozent der Vollversicherten auf höhere Beiträge vorbereitet sein. Im Schnitt steigen die Beiträge um 13,4 Prozent, wobei die Erhöhungen hauptsächlich auf steigende Gesundheitsausgaben zurückzuführen sind.

Im letzten Jahr hatten die privaten Kranken- und Pflegeversicherer insgesamt 42,1 Milliarden Euro für Leistungen ausgegeben – ein Anstieg von 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Auswirkungen der Preissteigerungen variieren jedoch stark zwischen den einzelnen Versicherern. Der Marktführer Debeka, der etwa 700.000 Kunden betrifft, wird die Beiträge um 6,7 Prozent erhöhen. Bei Barmenia Gothaer, wo rund 85 Prozent der Vollversicherten sich auf Anpassungen einstellen müssen, werden die Beiträge um 11 Prozent steigen. Andere Versicherer zeigen niedrigere Schätzungen, mit Axa es ist 11,72 Prozent, Gothaer 9,02 Prozent, Universa 6,58 Prozent und Inter 6,24 Prozent.

Experten warnen vor einer übertriebenen Interpretation dieser Zahlen. Der Gesundheitsökonom David Matusiewicz der FOM in Dortmund erklärt, dass einzelne besonders hohe Anpassungen das Ergebnis stark beeinflussen können und dass die Werte nach der Zahl der Versicherten gewichtet werden müssten, um einen belastbaren Vergleich zu ermöglichen.

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