Pfeifer & Langen: Die süßen Jahre sind vorbei – Wie Chio-Chips und Ültje eine Zuckerdynastie durch die Krise retten
„Weißes Gold“ machte Pfeifer & Langen groß. Doch das Zuckergeschäft kriselt. Salzige Snacks bringen heute dreimal mehr Umsatz. Exklusive Einblicke in ein verschwiegenes Familienunternehmen.
Der Zuckerhersteller Pfeifer & Langen befindet sich in einer tiefen Krise. Die familiäre Unternehmen, deren Ursprünge bis zum Jahr 1870 zurückreichen, verzeichnete 2025 einen Umsatz von 6,5 Milliarden Euro, aber ihr Zuckergeschäft ist am stärksten belastet. Ursachen für den Rückgang sind niedrige Zuckerpreise, gestiegene Produktionskosten und zollfreie Importe.
Schwerwiegendere Folgen hatten die EU-Quotenregelung, die 2017 endete. Daher hat die Familie entschieden, ihre Anbauflächen zu reduzieren und in die Lebensmittelbranche zu expandieren. Intersnack, der deutsche Marktführer im Snackgeschäft, plant nun, den US-amerikanischen Konzern Utz Brands übernehmen und die Hälfte von Utz zu kaufen.
Dieser Übernahmebestimmung ist die Kölner Zuckerfamilie zugrunde gelegt, die durch Investitionen in andere Familienunternehmen wie Krüger Group, Grafschafter und Veggiefleisch-Pionier Rügenwalder Mühle, ihr Wachstum steigert.
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