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Midterms: Beleidigungen, Grenzüberschreitungen, KI‑Einsatz – „Die aktuelle Wahl ist eine Generalprobe für 2028“

Experten registrieren eine ungewohnte Härte im zurückliegenden US‑Wahlkampf. Die Ergebnisse der Midterms werden auch das Rennen um die Trump-Nachfolge entscheiden.

Midterms: Beleidigungen, Grenzüberschreitungen, KI‑Einsatz – „Die aktuelle Wahl ist eine Generalprobe für 2028“

Die US-Präsidentenwahlen im Jahr 2028 könnten durch den jeweils letzten Wahlkampf geprägt sein, so ein Expertenkreis. Bei den letzten Zwischenwahlen wurden persönliche Angriffe und ungewöhnliche Taktiken beider Seiten zur Kenntnis genommen. Ein Beispiel ist ein Werbespot des republikanischen Kandidaten für die Gouverneurswahl in Ohio, Vivek Ramaswamy, der in den Medien zu Empörung führte.

In dem Spot behauptete die Mutter des demokratischen Wettbewerbers Amy Acton, dass diese eine "notorische Lügnerin" sei, obwohl Acton seit ihrem zwölften Lebensjahr nicht mehr mit ihrer Mutter in Kontakt stand. Die Kampagne von Ramaswamy war auch dafür kritisiert worden, dass sie persönliche Attacken gegen seine Gegner immer deutlicher und weniger diskret durchführte.

Der Wahlkampf zeichnet sich durch die weit verbreitete Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) für die Erstellung von Werbevideos aus. Eine Studie des Wesleyan Media Project ergab, dass 81 Prozent der KI-generierten Werbeanzeigen von republikanischen Kandidaten oder Gruppen finanziert wurden, während lediglich 12 Prozent von den demokratischen Seiten stammten.

KI wurde bei 48,2 Prozent der Antworten auf Anfragen an führende Chatbots verwendet, was darauf hindeutet, dass diese Methode in den bevorstehenden Wahlen noch häufiger eingesetzt würde.

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