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Die nordkoreanischen Hacker hinter dem Binance-Raub sind auch in der Schweiz aktiv – und locken mit vielversprechenden Jobangeboten

Die Zahl der Krypto-Diebstähle bei Schweizer Unternehmen steigt seit Anfang Jahr. Die Behörden warnen vor der Betrugsmasche über LinkedIn.

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Die nordkoreanischen Hacker hinter dem Binance-Raub sind auch in der Schweiz aktiv – und locken mit vielversprechenden Jobangeboten

Die Zahl der Krypto-Diebstähle bei Schweizer Unternehmen nimmt seit Anfang des Jahres zu. Die Behörden warnen vor Betrugsversuchen über LinkedIn, bei denen die Opfer mit verlockenden Jobangeboten in der Krypto-Branche angezogen werden. Ein Headhunter schreibt das Opfer an und bietet einen passenden, finanziell interessanten Job an.

Es findet ein Videocall statt, aber anschließend treten technische Probleme auf. Der Headhunter sendet ein Programm, das die Störungen beheben soll, das jedoch Schadsoftware enthält. Wenn das Opfer dieses Programm installiert, gewinnt der Angreifer Zugriff auf den Computer. Dort können sie Zugangsdaten auslesen, um das Firmennetzwerk zu betreten oder Token und Schlüssel zu Krypto-Wallets zu entwenden.

Dieses Vorgehen ist bei nordkoreanischen Hackergruppen häufig, die Krypto-Diebstähle vorbereiten. Die Gruppe TraderTraitor, die vergangene Woche 6,4 Milliarden Dollar von der Krypto-Plattform Binance gestohlen hat, setzt ebenfalls auf falsche Jobangebote, um Software-Entwickler im Krypto-Bereich angreifen zu können. TraderTraitor ist Teil der Cybereinheiten des nordkoreanischen Geheimdienstes RGB, bekannt als Lazarus-Gruppe.

Das Bundesamt für Cybersicherheit (Bacs) hat seit Anfang des Jahres "eine Zunahme von Cyberangriffen gegen Mitarbeitende aus der Fintech- und Web3-Branche" beobachtet. Im laufenden Jahr wurden bisher 18 solche Cyberangriffe gemeldet, wobei die genaue Deliktsumme unbekannt ist. Die Schweizer Krypto-Branche wird ebenfalls von den Hackergruppen ins Visier genommen.

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