Gewaltausbruch: Der Abend der Krawalle in Frankfurt
Steine gegen Polizisten, Plünderungen und Wasserwerfer: Wie konnte die Lage in Frankfurt nach einer großen Demonstration derart eskalieren?
Am Samstagabend ereigneten sich in Frankfurt schockierende Szenen von Gewalt und Plünderungen. Jüngere Männer stießen gegen die Schaufenster von Geschäften, zerbrachen Glasebenen, schlugen Pflastersteine und flüsterten sich hektisch. Einige nutzten sogar abgerissene Verkehrsschilder, um Geschäftsfenster zu zerstören. Die Situation wurde noch dramatischer, als einige der dunkel gekleideten und teilweise vermummten Männer die Räume der Geschäfte betreten.
Sie rissen Schuhbälle, Kleidung und andere Gegenstände auf, die sie schnell zu Schutz nutzten, bevor sie wieder in die Dunkelheit verschwanden. Auch in einem Waffenladen stießen sie ein und die Polizei fand später zwei Waffen darin. Die Lage verschlechterte sich weiter, als sich Nutzer des Demozugs in der Frankfurter Innenstadt aufmachten.
Randalierer setzten Müll auseinander, feuerten Böller gegen einen Wasserwerfer der Polizei und drohten mit Totenkopf-Flaggen und Fahnen der Antifaschistischen Aktion. Schließlich ordneteten die Beamten die Zeil, eine belebte Einkaufsstraße, an, um Ruhe herzustellen. Auch das Spezialeinsatzkommando wurde alarmiert. Die Frage, welche Ereignisse zu diesen schockierenden Szenen führten, und welche Rolle die vorherige Demo der jungen Menschen spielte, die sich auf soziale Missstände konzentrierten, bleiben unerschöpflich.
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