Ukraine-Krieg: Lawrow poltert beim G20-Außenministertreffen in Atlanta
Russlands Außenminister attackiert die EU und die USA. Die Europäer boykottieren das Gruppenfoto mit Lawrow – schlechte Vorzeichen für den Gipfel in Miami.
Am G20-Außenminister-Treffen in Atlanta wurde der Krieg in der Ukraine als Schwerpunkt diskutiert. Russland, vertreten durch Außenminister Sergej Lawrow, warnte davor, dass die Ukraine keine Änderung ihrer Haltung an den Waffenstillstand angehen werde, und beschrieb dies als "nützlich für die Gespräche in Atlanta" nicht. US-Außenminister Marco Rubio versuchte, sich als Vermittler zu präsentieren, aber seine Bemühungen scheiterten aufgrund des Streits um das Familienfoto.
Russland stellte sich gegen die Ukraine, forderte einen sofortigen Waffenstillstand und beklagte, dass sich die Ukraine nicht gewandelt habe. Lawrow beschrieb die Haltung der Europäer als "Familienfoto-Diplomatie" und kritisierte die Position der Europäer. Die Sanktionen, die von Präsident Joe Biden erhoben wurden, würden von der bisherigen Regierung fortgesetzt.
Lawrow verwies auf die grundlegenden Fragen, die nicht gelöst waren, und die anhaltenden Sanktionen. Er forderte die Europäer auf, sich nicht in den Friedensverhandlungsprozess in der Ukraine einzumischen.
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