Italien: Erneut protestiert die Jugend: „Italien ist ein Land für Alte“
Am dritten Wochenende in Folge gehen Schüler in Italien auf die Straße. Sie protestieren gegen Rüstungsausgaben, marode Schulen und ein System, das ihnen keine Zukunft bietet.
Jugendliche in ganz Italien protestieren gegen die Regierung, hohe Lebenshaltungskosten und Kriege. Ein Protestzug aus rund 1500 Schülern und Schülerinnen zieht am Freitag vor dem Hauptbahnhof von Rom entlang der Rennbahn Circus Maximus. Nicola, 17 Jahre alt, sagt, dass seine Generation die Zukunft Italiens ist und die Politik sie vollständig vernachlässigt.
In vielen anderen italienischen Städten, wie Turin, Mailand, Bologna, Florenz und Neapel, demonstriert die Jugend ebenfalls gegen die Regierung. Die Gewerkschaft USB hat einen Generalstreik ins Auge gefasst, der jedoch auf einem Verbot beruhte. Diese Proteste sind das dritte Wochenende in Folge und sind überwiegend friedlich verlaufen.
Die jungen Protestierenden sind sich bewusst, dass sie Teil einer größeren europäischen Bewegung sind, und fordern von der Regierung Geld für Bildung und Gesundheit anstelle von Milliarden für die Rüstungsindustrie.
Written by urgent.news from Handelsblatt's reporting — not their text. Machine-written — may contain errors; check the original before relying on it.