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Die Lehren aus dem spektakulären Binance-Hack: Bitcoin und Co. kauft man am besten bei einer Bank oder einem Vermögensverwalter

Kryptowährungen auf einer Börse wie Binance liegen zu lassen, ist grobfahrlässig. Doch auch die vielgepriesene Eigenverwahrung bietet Anlegern keinen 100-prozentigen Schutz vor Kriminellen mehr.

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Die Lehren aus dem spektakulären Binance-Hack: Bitcoin und Co. kauft man am besten bei einer Bank oder einem Vermögensverwalter

Die Lehren aus dem spektakulären Binance-Hack veranschaulichen eindeutig, dass Kryptowährungen in einer Börse wie Binance ohne Sorgfalt zu lassen, grob fahrlässig ist. Doch selbst die viel gepriesene Eigenverwahrung bietet keinen hundertprozentigen Schutz gegen kriminelle Handlungen. Der jüngste Cyberangriff war mit Abstand der größte jemals verzeichnete, aber er gehört zu einer langen Reihe ähnlicher Vorfälle wie Mt.

Gox und Bybit. Bitcoin und Co. selbst sind vor Hackerangriffen sicher, weil sie dezentral gespeichert sind, jedoch sind Firmen, die zentrale Dienste rund um diese Kryptowährungen betreiben, eine Attraktion für Cyberkriminelle. Der Hack von Binance konnte fast die Hälfte der beklagten Gelder einfrieren, aber der Schaden für die über 300 Millionen Kunden bleibt enorm und wäre weitgehend vermeidbar gewesen, wenn die Kunden die Regel Nummer eins beim Anlegen in Bitcoin und Co. befolgt hätten – das Geld nie auf einer Kryptobörse liegen zu lassen.

Trotzdem liegen Milliarden an Kundenvermögen auf diesen Plattformen, im Gegensatz zu herkömmlichen Wertschriftenbörsen. Die jüngste Kriminellenbande, die mit nordkoreanischer Herkunft vermutet wird, hat innerhalb weniger Minuten 6,3 Milliarden Dollar gestohlen. Doch selbst kleinere Handelsplattformen wären nach einem solchen Hackerangriff am Ende.

Im Gegensatz zu traditionellen Bankkonten gibt es beim Krypto-Banking keine Einlagensicherungsfonds, die Anleger dann im Regen stehen lassen. Die Insolvenz von FTX im Jahr 2022 zeigt dies deutlich. Einige Börsen stellen die Kryptowerte ihrer Kunden nicht einmal in individuellen Konten, sondern lassen sie auf Sammelkonten, die teilweise mit den eigenen Mitteln vermischen.

In Europa genießen Kunden zwar besseren Schutz, aber Kryptowährungen sollten unmittelbar nach dem Kauf in ein selbstverwaltetes Konto überwiesen werden, vorzugsweise in einem Hardware-Wallet. Diese sind zwar die beste Form der Eigenverwahrung, aber auch sie sind nicht mehr als hundertprozentig sicher.

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