Asien-Pazifik-Konferenz: China nutzen, Asien umwerben – die Doppelstrategie der deutschen Wirtschaft
China bleibt ein wichtiger Partner. Aber am Rande der Asien-Pazifik-Konferenz in Seoul wirbt BDI-Chef Leibinger für eine Doppelstrategie. Nur sendet die deutsche Industriepolitik widersprüchliche Signale.
Die Asien-Pazifik-Konferenz in Seoul diente der Deutschen Wirtschaft, um ihre Doppelstrategie zu demonstrieren: Nutzen von China und umwerben von Asien. Diese Strategie unterscheidet sich von der des Japans. Laut Peter Leibinger, Aufsichtsratsvorsitzender von Trumpf, ist der Konflikt zwischen den USA und China das entscheidende Kraftfeld.
Die deutsche Regierung, angeführt von Bundeskanzler Merz, setzt auf einen Ausgleich und sucht neue Allianzen in Asien, um gegen Exportwellen aus China zu schützen und Abhängigkeiten zu abbauen. Die Konferenz betonte die Bedeutung des Indopazifiks als wirtschaftliches Kraftzentrum und forderte ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem Asean-Staat.
Deutsche Unternehmen sehen in Asien ein historisches Fenster, um Kontakte auszubauen und starke Bündnisse zu schmieden, insbesondere in den Bereichen Lieferkettenresilienz und Innovation.
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