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Stellenabbau: So vermeiden Führungskräfte die teuersten Fehler bei der Abfindung

Freistellung, Bonus, Dienstwagen: Bei der Verhandlung zählt jedes Detail – Manager verschenken leicht einen fünf- bis sechsstelligen Betrag. Eine Checkliste und Beispielrechnungen zeigen, worauf es ankommt.

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Stellenabbau: So vermeiden Führungskräfte die teuersten Fehler bei der Abfindung

Viele deutsche Unternehmen streichen derzeit Personal ab, wobei die deutsche Industrie allein im letzten Jahr über 120.000 Stellen entließ. Um Mitarbeiter zum Gehen zu veranlassen, locken Unternehmen mit teils enormen Abfindungen. BMW zielte beispielsweise darauf ab, schnellstmöglich 8000 Mitarbeiter loszuwerden und lockte damit unter anderem mit einer Turboprämie.

Bei Mercedes sollen Abfindungsangebote von bis zu 330.000 Euro in der Produktion zu verzeichnen sein. Arbeitsrechtsanwalt Christoph Abeln, der sich auf die Vertretung von Führungskräften spezialisiert hat, warnt vor vorschnellen Entscheidungen und betont: „Eine vorschnelle Unterschrift unter einem Aufhebungsvertrag kann teuer zu stehen kommen.“ Allerdings gibt es oft bessere Optionen, als die angebotenen fünf bis sechsstelligen Beträge zu akzeptieren.

Der Sozialplan eines Betriebsrates legt Abfindungen nach sozialen Kriterien fest, was oft mehr ermöglicht als der gesetzliche Mindestanspruch. Langjährige Führungskräfte ohne Kündigungsgrund können indessen bis zu einer vollesmonatsgünstigen Summe pro Beschäftigungsjahr verhandeln. Unternehmen versuchen jedoch häufig, diesen Rechenvorteil auszunutzen, indem sie Sprinterprämien für schnelle Unterzeichnung anbieten.

Neben der Abfindungssumme sollten Führungskräfte auch die Nebenleistungen wie Freistellung, Urlaubsansprüche und Beteiligungsrechte verhandeln.

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