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Kanzler auf Asienreise: Besuch an der Grenzlinie: Merz hofft auf Einheit Koreas

Deutschland war 41 Jahre geteilt. In Korea sind es nun schon 73 Jahre. Eine Wiedervereinigung ist nicht in Sicht. Der Kanzler besucht die Grenze und versucht Hoffnung zu verbreiten.

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Kanzler auf Asienreise: Besuch an der Grenzlinie: Merz hofft auf Einheit Koreas

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte während seiner Asienreise Besuch auf der Grenzlinie zwischen Nord- und Südkorea. Er erinnerte sich an die deutsche Wiedervereinigung vor 36 Jahren und hoffte, dass auch Korea eines Tages die Chance erhalten könnte, die staatliche Einheit zurückzugewinnen. Die koreanische Halbinsel ist seit dem Koreakrieg (1950 bis 1953) geteilt, mit einem autoritären Regime in Nordkorea unter Kim Jong Un und einer Demokratie im Süden.

Eine 248 Kilometer lange Grenzlinie, die am 38. Breitengrad verläuft, teilt das Land. Merz besuchte eine der ikonischen blauen Baracken an der Grenzlinie, an der Nord- und Südkorea direkt Gespräche führen, wenn sie stattfinden. Er war auch auf der anderen Seite der Grenze und besichtigte die entmilitarisierte Zone, in der bereits drei Kanzler - einschließlich Helmut Kohl 1993 - zuvor stationiert waren.

Merz versuchte, den Koreanern Mut zu geben und betonte die Verbindung zwischen Korea und Deutschland durch die erleidete Teilung. Er erinnerte auch an die jüngsten Spannungen zwischen beiden Ländern, darunter Nordkoreas Erklärung, die staatliche Einheit auf friedlichem Wege aufzugeben, und die kürzlich abgefeuerten ballistischen Kurzstreckenraketen in Richtung des Japanischen Meeres.

Merz betonte, dass die Sicherheit Koreas und Europas miteinander verknüpft ist und dass Deutschland und Europa für die globale Sicherheit verantwortlich sind.

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