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Arbeitszeit: Arbeitszeitbetrug: So können sich Unternehmen wehren

Wäsche waschen, einkaufen, Netflix schauen: Immer wieder erledigen Beschäftigte Privates in ihrer Arbeitszeit. Wo der Betrug beginnt und was Unternehmen dagegen machen können.

Arbeitszeit: Arbeitszeitbetrug: So können sich Unternehmen wehren

Arbeitszeitbetrug bezieht sich auf Situationen, in denen Arbeitnehmer ihre Arbeitszeit nicht richtig erfasst und für persönliche Aktivitäten Zeit in Anspruch nehmen, während sie sich als arbeitend darstellen. In Deutschland passiert dies häufiger, als man denkt. 13 Prozent von 1000 Arbeitnehmern gaben an, ihre Arbeitszeit regelmäßig nicht richtig zu erfassen.

Drei Viertel der Befragten haben schon einmal Privates erledigt, obwohl sie eigentlich arbeiten sollten. Obwohl Arbeitszeitbetrug kein Kavaliersdelikt ist, hat es massive wirtschaftliche Auswirkungen auf Unternehmen. Fehlzeiten können für eine Firma sehr teuer werden. Was Unternehmen tun können, um gegen Betrug vorzugehen, ist umstritten.

Was ist Arbeitszeitbetrug? Arbeitsrechtlich betrachtet, betrügt jemand, der vorsätzlich die Arbeit vorzutäuschen, indem er etwas anderes macht. Selbst eine kurze Pause ohne Anzeige gilt als Pflichtverletzung. Wer vorsätzlich täuscht, kann einer fristlosen Kündigung und Kosten für einen Detektiv ausgesetzt sein. Welche Folgen hat Arbeiter betrügen?

In extremen Fällen führen solche Vergehen zu Geldstrafen. Die Wahrscheinlichkeit einer strafrechtlichen Verfolgung ist jedoch gering. Warum betrügen Mitarbeiter? Beschäftigte haben schon vor Jahrzehnten heimlich Privates während der Arbeit erledigt. Dies geschieht oft aufgrund fehlender klare Ziele und mangelnder Führung. Chefs müssen Verstöße erkennen und Lösungen anbieten.

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