Altersvorsorge: Wie sich der Riester-Nachfolger für Gutverdiener lohnen kann
In das Altersvorsorgedepot kann mehr eingezahlt werden, als für die Förderung notwendig ist. Im Ruhestand sind dann die Steuersätze niedrig – mitunter werden sie aber teuer bezahlt.
Der Riester-Nachfolger, ein Altersvorsorgedepot, ist seit dem 31. Dezember im Gange. Es wird Gutverdienern, einschließlich Selbstständigen und Beamten, gefallen. Das Altersvorsorgedepot bietet Steuervorteile, insbesondere für diejenigen, die mehr einzahlen als für die maximale Förderung notwendig ist. Banken und Finanzdienstleister könnten den Steuervorteil als Anziehungspunkt nutzen, um Kunden über das Altersvorsorgedepot zu gewinnen.
Es muss bekanicht gemacht werden, welche Modelle die besten sind und wer sie sich leistet. Das Altersvorsorgedepot gewährt bis zu 360 Euro pro Jahr pro gespartem Euro und 25 Euro für jeden Sparbetrag zwischen 361 und 1800 Euro. Das führt zu einer Gesamtzuschusszahlung von bis zu 540 Euro. Wenn der persönliche Grenzsteuersatz bei 42 Prozent liegt, erhält man 443 Euro.
Bei 50 Prozent ist die jährliche Erstattung 630 Euro. Viele Anleger können in beiden Depots zusätzlich über 14.000 Euro einzahlen, ohne die Förderung zu verlieren. Die Steuern auf die Erträge fallen erst beim Auszahlen im Ruhestand an.
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