Tankstellen: Was macht der Spritpreisdeckel? SPD fordert Tempo von Reiche
Im September verständigten sich die Spitzen der Koalition auf einen erneuten Tankrabatt - und zugleich auf einen Spritpreisdeckel. Wie ist der Stand?
Der Spritpreisdeckel, der spätestens im nächsten Jahr kommen soll, ist Gegenstand von Diskussionen zwischen der CDU, CSU und SPD. SPD-Fraktionsvize Armand Zorn fordert Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), um rasch ein passendes Modell für Deutschland vorzulegen. Der Ball liegt bei Reiche, sagt Zorn. Der Spritpreisdeckel soll nicht dauerhaft und krisenbedingt sein, sondern erst zum 1.
Januar 2027 in Kraft treten, um die Betriebe und Autofahrer zu entlasten. Der Tankrabatt gilt noch bis Jahresende und könnte zu Preissteigerungen an der Zapfsäule führen, da die Lage im Nahen Osten weiterhin volatil ist. Wirtschaftsministerin Reiche ist skeptisch, da ein Deckel die Raffineriewirtschaft schwächen und Abhängigkeit von Importen gefährden könnte.
Ein solches System würde einen maximalen Abgabepreis für Diesel und Benzin festlegen, basierend auf Ölpreis, Verarbeitungs- und Vertriebskosten.
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