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Energie: Netzausbau könnte laut Studie 66 Milliarden Euro günstiger erfolgen

Die Energiewende wird immer teurer, Stromnetzanschlüsse sind zunehmend schwieriger zu bekommen. Beides aber ließe sich ändern. Das zeigt eine Untersuchung, die dem Handelsblatt vorliegt.

Energie: Netzausbau könnte laut Studie 66 Milliarden Euro günstiger erfolgen

Eine kürzlich veröffentlichte Studie der Denkfabrik Agora Energiewende, in Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle für Energiewirtschaft und der Beratung Consentec, zeigt, dass der Ausbau des Stromnetzes bis 2045 etwa 66 Milliarden Euro einsparen könnte. Dies ist ein erheblicher Teil der 250 Milliarden Euro, die Verteilnetzbetreiber bis 2045 unter konventionellen Bedingungen ausgeben müssen.

Die Autoren der Studie identifizierten zwei Hauptveränderungen, die das Potenzial zur Einsparung von Netzausbau haben: die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien und die Flexibilität des Stromverbrauchs. Der erste Weg führt dazu, dass mehr Stromerzeuger ans Netz angeschlossen werden können, während das zweite Konzept den Einsatz flexibler Stromverbraucher beinhaltet, wie z.

B. Batteriespeicher und Elektroautos, die den Stromverbrauch in Zeiten niedriger Netzlast reduzieren. Diese Maßnahmen könnten in den nächsten Jahren bis 2030 59 Prozent weniger Netzinfrastruktur und 43,5 Milliarden Euro Einsparungen auf der Verbrauchersseite ermöglichen.

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