Brief an Innenminister: Angriffe auf Geschäfte? Verbände fordern Polizeipräsenz
Nach den Ausschreitungen in Frankreich warnen Wirtschaftsverbände vor möglichen Angriffen auf Geschäfte auch in Deutschland. Was sie von Innenminister Dobrindt für die Proteste am Samstag verlangen.
Anlagebedrohende Einzelhandelsbedingungen drohen durch geplante Protestaktionen in deutschen Innenstädten, lautete der Alarm in einem geheimen Schreiben an Innenminister Alexander Dobrindt. Die Handelsverbände HDE, ZIA und GCSP ersuchten den Minister darin, in stark frequentierten Bürgervierteln eine "sichtbare und ausreichend dimensionierte Polizeipräsenz" zu gewährleisten.
Eine aktuelle Lagebewertung zu den Protesten in Frankreich prognostizierte Betriebsstörungen durch Blockaden und Demonstrationen, die wirtschaftliche Schäden in Höhe von 80 Prozent für den Einzelhandel verursachen könnten. Gewaltbereite Akteure könnten versuchen, friedliche Proteste für eigene Zwecke zu manipulieren. Das Innenministerium hatte bisher keine Hinweise auf geplante gewaltsame Ausschreitungen, weigerte sich aber, befürchten die Handelsvertreter, dass dieser Zustand anhalten dürfe.
Written by urgent.news from Handelsblatt's reporting — not their text. Machine-written — may contain errors; check the original before relying on it.