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Frankreichs Krise macht die Finanzmärkte nervös. Eilt die EZB zu Hilfe?

Für Paris sind die Kosten für den Schuldendienst so hoch wie seit 2002 nicht mehr. Schon in der Vergangenheit haben die Währungshüter hochverschuldeten Staaten unter die Arme gegriffen.

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Frankreichs Krise macht die Finanzmärkte nervös. Eilt die EZB zu Hilfe?

Die Kosten für den Schuldendienst in Paris sind seit 2002 höher als je zuvor geworden. Finanzmarktteilnehmer beobachten in dieser Woche, ob die Europäische Zentralbank (EZB) auf die politische und wirtschaftliche Krise in Frankreich reagieren wird. Der Notenbankrat wird am Donnerstag zu seiner regelmäßigen Sitzung zusammenkommen.

Die französische Staatsverschuldung und das Haushaltsdefizit sind enorm, und es gab erhebliche Unruhen bei Demonstrationen. Die Renditen für französische Staatsanleihen haben den höchsten Stand seit 2002 erreicht, wobei die Differenz zu deutschen Bundesanleihen 1,74 Prozentpunkte betrug – der höchste Wert seit der Euro-Krise. Die nächsten Präsidentschaftswahlen in Frankreich finden im April 2027 statt, und der aktuelle Präsident Emmanuel Macron kann nicht wiedermandt.

Bedenken hinsichtlich der finanziellen Lage in Paris sind gestiegen. Die Rating-Agentur Moody’s hat die Bonität von Frankreich nicht herabgestuft, was Marktteilern zuvor Sorgen bereitet hatte. Trotz einer leicht entspannten Situation in den letzten Tagen könnte sich die Situation schnell wieder ändern. Die EZB muss entscheiden, ob sie eingreifen wird, um eine Krise im Finanzsystem zu verhindern.

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