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Hüft- und Knieprothesen kommen millionenfach zum Einsatz. Aber wegen des Iran-Kriegs werden immer mehr Operationen aufgeschoben

Zimmer Biomet entlässt Mitarbeiter, der Gesundheitsriese Johnson & Johnson will seine Medtech-Sparte abspalten: Die häufigsten Operationen sind kein sicheres Geschäft mehr.

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Hüft- und Knieprothesen kommen millionenfach zum Einsatz. Aber wegen des Iran-Kriegs werden immer mehr Operationen aufgeschoben

Millionen von Hüft- und Knieprothesen werden jährlich in der Welt eingepflanzt. Letztendlich können jedoch Operationen aufgrund des Iran-Kriegs verschoben werden. Die beiden häufigsten Eingriffe sind der Knie- und Hüftimplantation. Noch sind über zwei Millionen dieser Implantate pro Jahr der weltweite Markte zur Verfügung gestellt worden.

Die Hersteller der künstlichen Gelenke verdienen mit diesen Eingriffen enorme Geldbeträge. Im letzten Jahr belief sich der Gesamtmarkt auf fast 18 Milliarden Dollar. Nur vier große Unternehmen kontrollieren zusammen über 70 Prozent des globalen Geschäftsvolumens. Dennoch müssen die große Konzerne laufend an ihrer Effizienz arbeiten.

Im September gab Zimmer Biomet bekannt, bis zu 580 Arbeitsplätze in der Produktion in Winterthur streichen zu wollen. Die Aktien von Zimmer Biomet sind seit fünf Jahren stark gefallen. Im Vergleich dazu haben die Aktien von Johnson & Johnson (J&J) um fast 60 Prozent gewonnen. J&J strebt aber auch eine Trennung des Medtech-Bereichs an, um sich auf den Gesundheitsbereich zu konzentrieren.

Während der letzten Quartalszahlen konnte J&J trotzdem einen Umsatzanstieg von 6 Prozent verzeichnen. Allerdings lag das Wachstum der Medtech-Sparte nur bei 2,5 Prozent. J&Js wichtigster Absatzmarkt bleibt die USA. Dort haben Hüft- und Knieprothesen mehr als die Hälfte des Umsatzes erwirtschaftet. Stryker hingegen konnte im dritten Quartal ein organisches Wachstum von 8,3 bis 9,3 Prozent prognostizieren. Smith + Nephew hingegen muss sich mit einem geschwächten Marktanteil in den USA zufrieden geben.

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