Urgent.News

What's breaking now, across thousands of outlets.

Business

Fisch: Keine neuen Einschränkungen für Ostseefischer

Die deutschen Ostseefischer dürfen auch 2027 mit kleinen Booten und Stellnetzen gezielt Heringe fangen. Bei anderen Beständen steigen die Fangmengen in der Ostsee sogar.

Fisch: Keine neuen Einschränkungen für Ostseefischer

Deutsche Ostseefischer werden weiterhin mit kleinen Booten und passivem Fanggerät wie Stellnetzen Hering fangen. Dies wurde vereinbart von den für Fischerei zuständigen Ministerinnen und Ministern der EU-Staaten, die einen Vorschlag der EU-Kommission abgelehnt haben. Hering in Westostsee und Dorsch in West- und Ostostsee dürfen 2027 in gleicher Menge als Beifang angelandet werden wie bisher.

Bundesernährungsminister Alois Rainer (CSU) warnte vor dem Kommissionsvorschlag und betonte die Bedeutung der Ausnahmen für die örtliche Fischerei. Das gezielte Fischen von Brotfisch in Westostsee ist seit 2022 nicht mehr erlaubt. Beifang, also unbeabsichtigte Fänge, bleibt bei 437 Tonnen Hering, 31 Tonnen Dorsch in Westostsee und 211 Tonnen Dorsch in Ostostsee.

Die Fangmenge von Hering in der mittleren Ostsee steigt um 71 Prozent auf 165.000 Tonnen. Dies entspricht mehr als von der EU-Kommission vorgeschlagen. Die Staaten begründeten die Mengen mit den Beständen. Die EU-Kommission entwirft jährlich Vorschläge basierend auf wissenschaftlichen Empfehlungen des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES) zur Fangbegrenzung.

Die Entscheidung über die Gesamtmenge wird von den Fischereiministerinnen und -ministern der EU-Länder getroffen. Die offizielle Annahme wird im November erwartet.

Written by urgent.news from Handelsblatt's reporting — not their text. Machine-written — may contain errors; check the original before relying on it.

Read the original at handelsblatt.com →

More in Business

More from Monday 26 October →