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Drohender Jobverlust: Vorsicht, Falle! Wie Führungskräfte ihre schleichende Degradierung erkennen – und gegensteuern

Wenn Arbeitgeber unliebsame Manager ohne hohe Abfindungen loswerden wollen, greifen sie oft zu Tricks. Die wichtigsten Warnsignale und juristischen Gegenmaßnahmen.

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Drohender Jobverlust: Vorsicht, Falle! Wie Führungskräfte ihre schleichende Degradierung erkennen – und gegensteuern

Führungskräfte bei der schleichenden Degradierung ihrer Position wach werden und dagegen wirken müssen. Arbeitgeber setzen zunehmend unsichtbare Methoden ein, um Führungspersonal loszuwerden. Jurist Christoph Abeln erklärt, dass gestalterische Veränderungen wie eine Beförderung zum Geschäftsführer oder die Ernennung zu einer Doppelspitze oft nur Vorwand für den Abbau des Kündigungsschutzes sind.

Diese Schritte können den betroffenen Manager dazu bringen, einen Aufhebungsvertrag zu akzeptieren und das Unternehmen schnell zu verlassen, um hohe Abfindungssummen zu vermeiden. Warnsignal 1: Beförderung zum Geschäftsführer. Ein Bereichsleiter, der seit fast 30 Jahren in einem Unternehmen arbeitet, wird in den Geschäftsführer befördert.

Allerdings kündigt der neue Vertrag alle bisherigen Rechte, einschließlich Kündigungsschutz. Warnsignal 2: Neue Doppelspitze. Ein erfahrenes Führungskraftteam erhält plötzlich einen Co-Manager zur Seite gestellt. Dies kann eine schleichende Entmachtung bedeuten und den betroffenen Manager dazu bringen, die Position zu verlieren.

Warnsignal 3: Versetzung ins Ausland. Eine 60-Jährige aus der Technologiebranche wird nach Mumbai versetzt, nachdem sie 25 Jahre in der deutschen Firmenzentrale gearbeitet hat. Dies kann eine scheinbare Entmachtung sein, die letztendlich zum Verlust des Arbeitsplatzes führt. Um sich gegen diese Trennungstricks zu wehren, sollten Führungskräfte die vertragsgemäßige Beschäftigung schriftlich einfordern, die Verantwortlichkeiten der Co-Chefs klar definieren und alle weiteren Vorgänge dokumentieren.

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