Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: US-Börsen öffnen im Minus – Angst vor Lieferausfällen treibt Ölpreis
Die USA und Israel planen offenbar neue Angriffe auf den Iran, und auch der steigende Ölpreis drückt die Stimmung der Anleger. Gleichzeitig geht die Berichtssaison aktiv weiter.
Die großen US-Sektorindizes fanden am Donnerstag ihre Reaktion auf steigende Ölpreise, die wiederum auf erneute Angriffe von iranisch unterstützten Huthi-Milizen auf Ziele in Saudi-Arabien zurückzuführen sind. Der Dow Jones, der breit gestreute S&P 500 und die Technologiebörse Nasdaq verloren jeweils mehr als einen Prozent. Die Ölpreise stiegen fast 2,7 Prozent auf 112 Dollar für ein Barrel Brent und 1,9 Prozent auf 99 Dollar für das US-Leichtöl WTI.
US-Regierung und Militär erwogen mögliche Angriffe auf den Iran nach den US-Wahl. Ölexperte Tamas Varga aus dem Makler PVM bemerkte, dass die Bemühungen zur Entspannung in der Ukraine und im Nahen Osten unüberzeugend sind. Die steigenden Transportkosten und das Umgehen der üblichen Frachtwege trugen ebenfalls zum Anstieg bei. In dieser Woche mussten knapp 14 Prozent der Unternehmen aus dem S&P 500 ihre Quartalszahlen vorlegen.
SpaceX und Netflix veröffentlichten ihre Ergebnisse, bei SpaceX gab es positive Nachrichten, während Netflix weniger stellte. Tesla meldete einen stabilen Umsatz und einen Minus von 43 Prozent beim Nettogewinn. Meta Platforms übertrof Analystenerwartungen mit einem Umsatz von 64,6 Milliarden Dollar. Die Unternehmensgewinne schafften es nicht, die Aktionäre voll zu überzeugen, gemeldete Finanzexperte Thomas Altmann.
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