Cybersicherheit: Wer muss jetzt dringend handeln? Die wichtigsten Fragen und Antworten zur PHP-Sicherheitslücke
Seit gestern schalten Behörden, Kliniken und Universitäten ihre Webseiten ab. Grund ist eine schwere Sicherheitslücke. Wer muss handeln, und welche Rolle spielt die KI? Was Sie wissen müssen.
Eine kritische Sicherheitslücke in der Programmiersprache PHP bedroht weltweit Internetseiten. Über zwei Schwachstellen konnten Hacker ohne Anmeldung Code auf Servern ausführen und Daten stehlen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die Warnstufe "Orange" ausgesprochen und die Abschaltung laufender PHP-Websites empfohlen.
PHP ist eine weit verbreitete Sprache, die zum Aufbau von Webseiten und diversen Programmen eingesetzt wird. Schätzungen zufolge läuft PHP auf 70 Prozent aller Webseiten, einschließlich WordPress-Blogs und Cloud-Lösungen wie Nextcloud und Owncloud. Die gefährliche Lücke "PHP2Shell" konnte bereits in Microsoft- und Google-Tests reproduziert werden.
Das Update für die Lücke wurde seit Mittwoch verfügbar gemacht. Unternehmen und Einzelpersonen, die auf ältere PHP-Versionen zurückgreifen, sind besonders gefährdet. Die Gefahr besteht so lange, bis der Server das Sicherheitsupdate installiert.
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