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Cybersicherheit: Die wichtigsten Fragen und Antworten zur PHP-Sicherheitslücke

Seit gestern schalten Behörden, Kliniken und Universitäten ihre Webseiten ab. Grund ist eine schwere Sicherheitslücke. Wer muss handeln, und welche Rolle spielt die KI? Was Sie wissen müssen.

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Cybersicherheit: Die wichtigsten Fragen und Antworten zur PHP-Sicherheitslücke

Cybersicherheitslücke in PHP: Welche Auswirkungen hat die PHP2Shell-Verwundbarkeit?

Eine kritische Sicherheitslücke in der Programmiersprache PHP hat weltweit mehrere Tausend Webseiten lahm gelegt. Auch Behörden in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Belgien und Australien haben ihre internen Webanwendungen vorübergehend vom Netz genommen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die Warnstufe "3/Orange" ausgesprochen.

PHP ist eine weit verbreitete Serverseiten-Programmiersprache, die für die Erzeugung von Webinhalten in Drittanbieter-Programmen wie WordPress oder Cloud-Lösungen verwendet wird. Es wurde bereits länger bekannt, dass PHP Schwachstellen aufweist, häufig aber als nicht kritisch eingestuft. Künstliche Intelligenz (KI) ermöglichte es, diese Lücken zu verknüpfen und Angriffspfade zu entwickeln.

Bisher beruht PHP nach Schätzung von Google-Tochter Wiz auf etwa 70 Prozent aller Websites, einschließlich rund 400 bis 500 Millionen Seiten gebaut mit WordPress. Angreifer können ohne Anmeldung Code ausführen, Server übernehmen, Daten abgreifen und ihn für weitere Angriffe missbrauchen. Der Zugriff auf den Arbeitsspeicher ermöglicht die Erfassung sensibler Daten wie Passwörter, API-Schlüssel und Tokens.

Das Update zur PHP2Shell-Lücke ist seit Mittwoch gegen 16 Uhr verfügbar. Betreiber sollten vor dem Update sofort das System herunterfahren, da es trotz der Warnhinweise bereits Angriffsprogramme gibt. Auch Privatpersonen sind in indirektem Verkehr betroffen, wenn sie auf kompromittierten Diensten oder Server zugreifen. Unternehmen sollten alle PHP-Installationen prüfen, das Update einsetzen und Zugangsdaten gegebenenfalls ändern.

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