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Arbeitszeitbetrug: 40 Stunden bezahlt werden, 20 arbeiten – So betrügen Arbeitnehmer ihre Chefs

Sie machen Sport oder stundenlang Pause – während der Arbeitszeit. Arbeitszeitbetrüger verraten, warum sie ein schlechtes Gefühl plagt, sie aber ihren Chef trotzdem anlügen.

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Arbeitszeitbetrug: 40 Stunden bezahlt werden, 20 arbeiten – So betrügen Arbeitnehmer ihre Chefs

40 Stunden Lohn, aber nur 20 Stunden Arbeit – Arbeitnehmer betrügen ihre Arbeitgeber. Elias Cos erklärt, dass es keinen besseren Trick gibt als den mit der Maus. Er paart seine Armbanduhr mit Sekundenzeiger mit der Computermaus. Durch den rot leuchtenden Sekundenzeiger simuliert er eine sich bewegende Maus. Es verhindert, dass sein Status im intranet Teams als abwesend oder nicht erreichbar deklariert wird.

Doch Cos arbeitet nur zwischen vier und fünf Stunden pro Tag. Sein freier Zeitraum dient der Haushaltsarbeit, Reinigung oder Sportaktivitäten. Er ist nicht mit dem Betrug zufrieden, doch die Gründe hinter dem Betrug sind komplex, wenn er erzählt. Für Ermittlung von Arbeitszeitbetrug sind Beweggründe der Betrüger entscheidend. Es ist wichtig zu verstehen, warum Arbeitnehmer solche Missbrauch betreiben.

Arbeitszeitbetrug besteht, wenn Arbeitnehmer sagen tun, was sie tun. Es geht um Manipulation der Arbeitszeit. Das Schaden für Unternehmen ist enorm. Die Psychologin Laura Venz der Leuphana Universität Lüneburg sagt, dass jede Minute, die nicht gearbeitet wird, schädlich ist. Arbeitszeitbetrug kann sich auf andere Kollegen ausbreiten.

Das könnte zu Kündigungen führen. In 2022 und 2024 Ende Januar und Februar wurden Arbeitsgerichte mit Entscheidungen für Fälle von Arbeitszeitbetrug befasst. In diesen Fällen wurden Arbeitnehmer gekündigt. Viele Angestellte sind nicht bewusst, dass sie betügen. Einige haben Angst vor Konsequenzen und vertraulich bleiben. Einige haben schlechtes Gewissen, andere aber das Bedürfnis, sich auszudrücken.

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