Welt steuert auf Erhitzung um 2,8 Grad zu – UN fordert Kehrtwende
Das 1,5-Grad-Ziel sei nun nicht mehr erreichbar, warnt der neue UN-Klimabericht. Ein kleiner Lichtblick ist die Solarenergie: Sie wurde siebenmal schneller ausgebaut als vor zehn Jahren erwartet
Die Erde wird laut einer neuen UN-Berichtsprognose mit der aktuellen Klimapolitik bis zum Ende des Jahrhunderts auf 2,8 Grad Erwärmung gegenüber der vorindustriellen Zeit ansteigen. Inger Andersen, Direktorin des UN-Umweltprogramms, hat bedaurend hervorgehoben, dass jede kleine Erhöhung über 1,5 Grad das Risiko für schwere Überschwemmungen, Hitzewellen und Waldbrände erhöht.
Die Weltgemeinschaft hatte es sich zum Ziel gesetzt, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, aber die USA, als der zweitgrößte Beitrag zur Treibhausgasemissionen, haben sich weg von ihren Klimaschutzplänen zurückgezogen. Dies hat dazu geführt, dass die Erwärmung schlimmer ausfällt als bisher berechnet. Selbst im besten Szenario, in dem alle Länder ihre Klimapläne einhalten, würde die Erde bis 2100 um 2,1 Grad wärmer werden.
Experten sind sich einig, dass es unwahrscheinlich ist, die Überschreitung der 1,5-Grad-Marke zu verhindern, aber der Fokus liegt nun darauf, dies so kurz wie möglich zu halten und die Emissionen zu reduzieren, um die Temperatur bis zum Jahr 2100 unter 1,5 Grad zu bringen.
Written by urgent.news from Handelsblatt's reporting — not their text. Machine-written — may contain errors; check the original before relying on it.
This story
This is one outlet's version. Read the fullest account.